Baumwolle: Die populärste Faser der Welt

Geschichte der Bauwolle
Der englische Name «Cotton» leitet sich vom arabischen Kutan ab – ein Wort, das seit über 6000 Jahren für diese natürliche Faser steht. Das erste Baumwollgewebe tauchte bereits um 3000 v. Chr. in Pakistan auf. Jahrhunderte später, etwa um 800 n. Chr., brachten arabische Händler die Faser nach Europa. Bis 1500 hat sich Baumwolle weltweit einen Namen gemacht und prägt seither unsere Textilindustrie wie kaum ein anderes Material.

©Janko Ferlic / Unsplash
Einsatz in der Mode
Baumwolle ist unglaublich vielseitig: Sie wird zu Jeans, T-Shirts, Hemden, Bettwäsche oder feinen Blusen verarbeitet. Durch ihre weiche Haptik und Atmungsaktivität ist sie ein Allrounder – von Basics bis hin zu luxuriösen Stoffmischungen mit Seide oder Kaschmir.
Nachhaltigkeit
Baumwolle ist ein Naturprodukt, ihr Anbau ist aber ressourcenintensiv. Die Produktion hat einen sehr hohen Wasserverbrauch, zudem werden während des Anbaus oft Chemikalien, wie Pestizide und Dünger, verwendet, was Boden, Wasser und Biodiversität belasten kann. Die Baumwollindustrie versucht in vielen Regionen, Umweltverbesserungen durch effizientere Bewässerung, integrierten Pflanzenschutz und verbesserte Anbautechniken zu erzielen.
Bio-Baumwolle und gefärbte Baumwolle zählen zu den nachhaltigeren Alternativen, die herkömmliche Baumwolle zunehmend ersetzen sollen. Sie kommen mit weniger synthetischen Pflanzenschutzmitteln aus und benötigen deutlich weniger Wasser. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung umweltbewusster Textilien.
©morena isabel
Unser Baumwoll-Pick: Der «Emma Sweater» von morena isabel
Pullover aus 100% Bio-Baumwolle, gefärbt oder nature. Gestrickt in Huttwil, Bern und genäht in Zürich.
morena isabel - Emma Sweater (ab CHF 160)
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