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Designer Interview

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

aktualisiert am 31.10.2026
Designer Spotlight: Yannik Zamboni
Vom unabhängigen Fashion Label zur Plattform für gesellschaftlichen Dialog: Yannik Zamboni spricht über die Entwicklung von Maison Blanche, die Herausforderungen der Schweizer Modebranche und seine Pläne für die Zukunft.

Als Yannik Zamboni 2020 Maison Blanche gründete, wollte er eine Modemarke aufbauen. Sechs Jahre später ist daraus weit mehr geworden. Mit seinen Designs hinterfragt der Schweizer Designer gesellschaftliche Normen, setzt sich für Inklusion ein und sucht nach neuen Wegen für eine verantwortungsvolle Modeproduktion. Gleichzeitig steht er vor den Herausforderungen, die das Wachstum eines unabhängigen Labels mit sich bringt. Im Interview mit the edit. spricht er über kreative Freiheit, wirtschaftliche Realität und darüber, weshalb er trotz internationaler Ambitionen an Zürich festhält.

Du hast Maison Blanche 2020 gegründet. Wenn du heute auf die vergangenen sechs Jahre zurückblickst: Ist Maison Blanche noch die Marke, die du damals gründen wolltest?

Ja und nein. Die Grundidee ist dieselbe geblieben, aber die Vision ist viel stärker und grösser geworden. Damals dachte ich, ich würde einfach eine Modemarke gründen, ohne wirklich zu wissen, worauf ich mich einlasse. Heute sehe ich Maison Blanche vielmehr als Plattform, um über gesellschaftliche, ethische und kulturelle Fragen zu sprechen. Mode ist dabei das Medium.

Auch mein Verständnis von Nachhaltigkeit hat sich weiterentwickelt. Früher war ich beispielsweise überzeugt, dass Naturfasern grundsätzlich die nachhaltigere Wahl sind. Heute gibt es innovative, künstlich hergestellte Fasern, die biologisch abbaubar und kompostierbar sind und gleichzeitig weniger Wasser benötigen oder einen geringeren CO₂-Fussabdruck haben. Mit dem Wissen verändern sich auch die Entscheidungen. Es wäre falsch, an den Vorstellungen von vor sechs Jahren festzuhalten, nur weil man sie damals für richtig hielt.

Wenn man die Farbe weglässt, rücken Silhouetten, Materialien, Texturen und Konstruktionen viel stärker in den Vordergrund.

Weiss ist seit Beginn ein zentraler Bestandteil deiner visuellen Identität. Ist diese Beschränkung noch genauso inspirierend oder wird sie manchmal zur kreativen Grenze?

Natürlich ist es eine Einschränkung, aber ich sehe sie als Ausgangspunkt. Einschränkungen geben einem Leitplanken, innerhalb derer man sich trotzdem frei bewegen kann. Wenn man die Farbe weglässt, rücken Silhouetten, Materialien, Texturen und Konstruktionen viel stärker in den Vordergrund.

Gerade bei Prototypen ist mir das wichtig. Ein Design muss mich bereits überzeugen, bevor Farbe oder Prints dazukommen. Erst kürzlich haben wir an einer Jacke gearbeitet, bei der ich das Gefühl hatte, dass im Vorderteil noch etwas fehlt. Obwohl sie grundsätzlich gut aussah, war sie noch nicht dort, wo ich sie haben wollte. Wenn die Konstruktion stimmt, kann Farbe das Design später zusätzlich verstärken. Aber sie darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas noch nicht funktioniert.

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

©Maison Blanche

Wenn du ein neues Kleidungsstück entwirfst: Was kommt zuerst – die Silhouette, das Material oder die Botschaft?

Fast immer die Botschaft. Bei Auftragsarbeiten kann der Prozess anders aussehen, aber wenn wir frei entwickeln, steht zuerst ein Konzept. Häufig beschäftigen mich aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen. Wir recherchieren, wie sich eine bestimmte Problematik in der Schweiz und international zeigt, und erarbeiten daraus einen Text, der die Grundlage für die Kollektion bildet.

Erst wenn dieses Konzept steht, setzen wir uns im Designteam zusammen und überlegen, wie wir die Botschaft gestalterisch übersetzen können. Mode ist für mich ein Kommunikationsmittel. Wenn ich mich ausdrücken oder auf notwendige Veränderungen aufmerksam machen möchte, geschieht das über meine Kleidung.

Ich bin überzeugt, dass Mode weit mehr sein kann als reine Ästhetik.

Welche gesellschaftlichen Themen beschäftigen dich aktuell besonders?

Die LGBTQ+-Community war von Anfang an ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit, auch weil mich diese Themen persönlich betreffen. Sie bleiben relevant, insbesondere wenn man die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in verschiedenen Ländern betrachtet.

Zunehmend beschäftigen mich auch feministische Themen, insbesondere die nach wie vor bestehenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Obwohl wir in der Schweiz in vielerlei Hinsicht privilegiert leben, gibt es auch hier gesellschaftliche Strukturen und Denkmuster, die wir kritisch hinterfragen sollten.

Grundsätzlich interessieren mich Themen, bei denen gesellschaftliche Normen, Machtverhältnisse und individuelle Freiheiten aufeinandertreffen. Dabei geht es mir nicht darum, bewusst zu provozieren, sondern Fragen aufzuwerfen, Perspektiven zu verändern und einen Dialog anzustossen.

Ich bin überzeugt, dass Mode weit mehr sein kann als reine Ästhetik. Sie kann gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar machen, zum Nachdenken anregen und im besten Fall zu Veränderungen beitragen.

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

©Maison Blanche

Genderless Fashion war bei Maison Blanche von Anfang an selbstverständlich. Heute sprechen viele Marken davon. Hat sich die Branche tatsächlich verändert oder ist vieles davon Marketing?

Ich glaube, es ist beides. Es gab definitiv einen Trend, plötzlich alles als oversized oder unisex zu bezeichnen. Für mich war es hingegen schon während des Studiums unverständlich, weshalb bestimmte Kleidungsstücke einem Geschlecht zugeordnet werden müssen. Ich fand Röcke und Kleider schon immer interessant und habe nie verstanden, weshalb diese ausschliesslich für bestimmte Menschen gedacht sein sollten.

Natürlich gibt es unterschiedliche Körperformen, die beim Design berücksichtigt werden müssen. Deshalb unterscheiden wir beispielsweise zwischen Kleidungsstücken, die für eine Brustpartie oder mit zusätzlichem Platz im Schritt konstruiert sind. Aber weshalb ein Material, eine Silhouette oder ein Kleidungsstück grundsätzlich einem Geschlecht zugeordnet werden soll, erschliesst sich mir bis heute nicht.

Maison Blanche wächst und beschäftigt mittlerweile ein ganzes Team. Wie hat sich deine Rolle als Designer dadurch verändert?

Mit dem Wachstum kommt natürlich mehr Verantwortung. Gleichzeitig macht es unglaublich viel Spass. Wir sind momentan sieben Personen im Team und haben zwei zusätzliche Stellen geschaffen, die wir noch besetzen möchten.

Weil wir ein kleines Team sind, weiss jeder, woran die anderen arbeiten. Wir haben wöchentliche Meetings und unterstützen uns gegenseitig, auch über die eigentlichen Aufgabenbereiche hinaus. Wenn das Marketing Unterstützung braucht, hilft das Designteam mit und umgekehrt. Mittlerweile sehe ich uns fast mehr als kleine Familie denn als Unternehmen. Wir unternehmen auch privat viel zusammen.

Natürlich bringt das Wachstum neue Herausforderungen mit sich. Gerade bei grösseren Projekten muss ich lernen, Verantwortung abzugeben und gleichzeitig die Qualitätskontrolle sicherzustellen. Dinge, die für mich selbstverständlich erscheinen, sind es für andere nicht unbedingt. Das ist ein ständiger Lernprozess.

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

©Maison Blanche

Maison Blanche hat klare ethische Ansprüche – von Circular Fashion bis zu fairen Arbeitsbedingungen. Wo wird es am schwierigsten, diese Ideale mit der wirtschaftlichen Realität zu vereinbaren?

Grundsätzlich ist vieles möglich. Aber wenn man es richtig machen möchte, braucht es mehr Zeit, mehr Aufwand und mehr Geld.

Das beginnt bereits bei den Fittings. Wenn man unterschiedliche Körperformen berücksichtigen möchte, braucht man deutlich mehr Models. Auch bei innovativen Materialien gibt es Herausforderungen. Manche Hersteller stehen noch am Anfang und haben lange Lieferfristen. Andere produzieren bereits in grossen Mengen, haben aber Mindestbestellmengen, die für ein kleines Label kaum realistisch sind.

Es ist ein ständiger Spagat. Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass am Ende das Design entscheidend ist. Nachhaltigkeit allein verkauft sich nicht. Ein Kleidungsstück muss in erster Linie überzeugen.

Ich möchte Mode machen, die nachhaltig ist, ohne dass sie auf den ersten Blick danach aussieht. Die Kundinnen und Kunden sollen ein Piece kaufen, weil sie es toll finden. Wenn sie sich für die Hintergründe interessieren, können sie sich über Materialien, Produktionsbedingungen und unsere Standards informieren. Aber wir müssen ihnen das nicht ständig unter die Nase reiben.

Ich möchte Mode machen, die nachhaltig ist, ohne dass sie auf den ersten Blick danach aussieht.

Du hast international Aufmerksamkeit bekommen, bist mit Maison Blanche aber in Zürich geblieben. Weshalb ist die Schweiz für dich weiterhin der richtige Standort?

Zürich ist meine Wahlheimat. Ich fühle mich hier wohl und bin ganz bewusst geblieben. Ich glaube nicht, dass man in Paris, Mailand, London oder New York sitzen muss, um international relevant zu sein.

Natürlich gibt es Nachteile. Es ist beispielsweise schwieriger, die richtigen Fachkräfte zu finden, weil die grossen Modezentren über eine ganz andere Infrastruktur verfügen.

Gleichzeitig schätze ich die Distanz zur etablierten Modeindustrie. Wenn man sich mitten in einem System bewegt, in dem alle bestimmte Dinge auf dieselbe Weise machen, hinterfragt man diese irgendwann nicht mehr. Ein Beispiel sind unbezahlte Praktika, die in grossen Modemetropolen vielerorts als normal gelten. Nur weil alle etwas machen, bedeutet das nicht, dass es richtig ist.

Von Zürich aus kann ich gewisse Strukturen mit einer anderen Perspektive betrachten und bewusst entscheiden, was wir übernehmen möchten und was nicht.

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

©Maison Blanche

Was fehlt der Schweizer Modebranche, damit sich mehr unabhängige Labels langfristig etablieren können?

Wir haben in der Schweiz hervorragende Ausbildungsstätten und unglaublich viele talentierte Designerinnen und Designer. Absolventinnen und Absolventen unserer Schulen arbeiten bei internationalen Modehäusern wie Balenciaga oder Maison Margiela. Am Talent fehlt es also definitiv nicht.

Was fehlt, sind mutige Menschen, die bereit sind, hier etwas aufzubauen, und vor allem die entsprechenden Strukturen. Viele der besten Talente gehen nach Paris, Mailand, London oder New York, weil dort die kreativen Arbeitsplätze sind.

Dazu kommt die fehlende langfristige Förderung. Ein Modelabel baut man nicht in ein oder zwei Jahren auf. Dafür muss man eher fünf bis zehn Jahre rechnen. Man braucht Kapital, Know-how und Menschen, die einen über längere Zeit unterstützen. Als Designer ist man in der Regel kreativ hervorragend ausgebildet, aber nicht unbedingt als Unternehmer.

Wie beurteilst du die Entwicklung der Schweizer Modeszene insgesamt?

Es gibt starke Einzelpersonen und spannende Projekte, aber uns fehlt ein gemeinsames Momentum. Etwas, das die Schweizer Mode international sichtbar macht und auch internationale Medien anzieht.

Ich glaube allerdings nicht, dass es reicht, einfach eine Fashion Week ins Leben zu rufen. Dafür haben wir momentan zu wenige international etablierte Labels. Es braucht einige starke Leuchttürme, die Aufmerksamkeit generieren und damit auch anderen den Weg ebnen.

Deshalb möchte ich künftig mit Maison Blanche regelmässig zwei Shows pro Jahr realisieren: zuerst eine in Zürich und anschliessend dieselbe Show im Ausland. Einerseits möchte ich international zeigen, was Schweizer Design kann. Andererseits hoffe ich, dadurch auch ausländische Medien vermehrt in die Schweiz zu bringen.

Mich interessiert besonders die Verbindung von traditionellem Handwerk und neuen Technologien.

Gibt es dafür bereits konkrete Pläne?

Unsere nächste Show ist für April 2027 in Zürich geplant. Anschliessend würde ich die Kollektion gerne im August an der Copenhagen Fashion Week zeigen.

Kopenhagen ist für uns besonders interessant, weil dort Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen eine wichtige Rolle spielen. Ich glaube, dass Maison Blanche sehr gut in dieses Umfeld passt. Natürlich müssen wir uns dafür erst bewerben. Mein Ziel wäre, im offiziellen Showkalender vertreten zu sein.

Auch inhaltlich wird die kommende Kollektion spannend. Wir arbeiten an zahlreichen Kollaborationen, unter anderem mit einem indischen Label, mit Herstellern innovativer Materialien und mit Rainbow Wool, einem Projekt, das einen Lebenshof für homosexuelle Schafböcke unterstützt. Für diese Zusammenarbeit haben wir einen Dreijahresvertrag abgeschlossen.

Mich interessiert besonders die Verbindung von traditionellem Handwerk und neuen Technologien. Gerade in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz immer präsenter wird, finde ich es wichtig, auch Handspinnerei, Handweberei und Handstickerei wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

©Maison Blanche

Mit deiner neuen Parfumlinie wächst Maison Blanche über Kleidung hinaus. Warum war Parfum für dich der nächste Schritt?

Für mich ist Parfum eine logische Erweiterung. Wir arbeiten mit dem Körper, und ein Duft ergänzt diesen auf eine andere Weise. Er ist unsichtbar, kommuniziert aber trotzdem etwas.

Gleichzeitig erhoffe ich mir davon ein etwas kommerzielleres Produkt. Nicht unbedingt wegen der Gestaltung oder unserer Kampagne, die alles andere als konventionell ist, sondern weil ein Duft für Menschen zugänglicher sein kann, die sich vielleicht noch nicht an unsere Mode heranwagen.

Die Entwicklung hat rund drei Jahre gedauert und wurde von uns selbst finanziert. Wir haben mit dem Mailänder Parfumhaus Moellhausen zusammengearbeitet. Mittlerweile gibt es ein eigenes Team, das sich um diesen Bereich kümmert.

Welche weiteren Produkte dürfen wir in Zukunft von Maison Blanche erwarten?

Wir arbeiten bereits an Schuhen. Die Entwicklung haben wir im Frühjahr 2026 begonnen und sie wird voraussichtlich rund 16 Monate dauern. Ich hoffe, dass wir an unserer nächsten Show zumindest erste Prototypen präsentieren können.

Danach interessieren mich vor allem Accessoires: Taschen, Rucksäcke, Sonnenbrillen und insbesondere Charms. Ich finde Charms spannend, weil sie vielseitig einsetzbar sind – als Anhänger an einer Tasche, als Halskette, am Schlüsselbund oder an einem Kleidungsstück.

Solche Produkte sind auch eine Möglichkeit, Maison Blanche für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen. Nicht jeder kann oder möchte sich sofort ein komplettes Outfit leisten. Bei unseren Parfums haben wir deshalb beispielsweise ein Discovery Set für 39 Franken lanciert. Ähnliche Einstiegsprodukte möchte ich auch im Modebereich anbieten.

Designer Spotlight: Yannik Zamboni

©Maison Blanche

Du bist selbst zu einer sehr erkennbaren Persönlichkeit geworden. Wo endet Yannik Zamboni und wo beginnt Maison Blanche?

Das ist manchmal schwierig zu trennen. Momentan ist Yannik Zamboni wahrscheinlich noch die grössere Marke als Maison Blanche. Mein Ziel ist aber, dass sich das langfristig umkehrt.

Ich möchte, dass Maison Blanche unabhängig von meiner Person funktioniert. Dass die Werte, für die ich stehe, fest im Unternehmen verankert sind und nicht nur mit mir verbunden werden.

Aktuell entstehen viele Kollaborationen noch wegen meiner Person. In Zukunft sollen sie entstehen, weil Maison Blanche als Marke relevant ist. Ich möchte etwas aufbauen, das auch ohne mich weiter bestehen kann.

Wo siehst du Maison Blanche in fünf Jahren?

Mein wichtigstes Ziel ist, wirtschaftlich stabil zu wachsen und international sichtbarer zu werden.

Die vergangenen Jahre waren nicht einfach. Nach der Trennung von Amazon ist ein grosser Teil unserer bisherigen Einnahmen weggefallen. Wir mussten eigene Produkte entwickeln und neue Vertriebskanäle aufbauen. Das hat viel Zeit und Energie gekostet.

Inzwischen haben wir ein Investment erhalten, mit dem wir neue Strategien umsetzen und ein festes Team aufbauen können. Wir möchten auch wieder stärker mit Concept Stores und ausgewählten Handelspartnern zusammenarbeiten, zuerst in der Schweiz und dann international.

Bisher stammte ein wesentlicher Teil unserer Einnahmen aus Kollaborationen. Mit dem gezielten Ausbau unserer eigenen Produktlinien und Vertriebskanäle wird sich dieses Verhältnis ab 2027 erstmals verändern. Wir wissen bereits heute, dass die Umsätze aus unseren eigenen Produkten künftig den grösseren Anteil ausmachen werden. Das ist ein entscheidender Meilenstein in der Entwicklung von Maison Blanche zu einer wirtschaftlich eigenständigen und international etablierten Modemarke.

Ich möchte eine Marke schaffen, die international relevant ist, ihre Werte konsequent lebt und nicht von einer einzelnen Person abhängig ist.

Hier findest du die Designs von Yannik Zamboni und Maison Blanche: Webseite | Instagram

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