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Designer Interview

Designer Spotlight: Simone Gugger

aktualisiert am 18.11.2025
Designer Spotlight: Simone Gugger
Zurückhaltend, poetisch und von schlichter Selbstverständlichkeit. So beschreibt Simone Gugger, Schmuckgestalterin und Goldschmiedin mit eigenem Atelier in Zürich Fluntern, ihre Kreationen. Während unseres Gesprächs fällt auf, wie sehr ihre Augen funkeln – so strahlend wie die Diamanten, die vor uns liegen. Ein inspirierendes und zugleich fesselndes Interview mit einer Künstlerin, die den Glanz im Stillen sucht.

Für mich ist Simone Gugger mehr als eine Schmuckgestalterin. Sie ist die Künstlerin hinter meinen wohl emotionalsten Schmuckstücken: meinem Verlobungs- und Ehering sowie der Halskette zur Geburt meiner Tochter. Im Gespräch mit the edit. spricht die Goldschmiedin über ihren Werdegang, ihren besonderen Zugang zu Edelsteinen und warum Nachhaltigkeit für sie kein Trend, sondern eine Haltung ist. Ihre Liebe zum Handwerk ist spürbar in jedem Wort.

Ist es ein Ansporn für dich, Simone, dass du mit deinem Schmuck Erinnerungen an besondere Momente schaffst?

Das ist für mich tatsächlich der schönste Teil des Schmucks. Dieser ist oft mit Emotionen und Menschen verknüpft. Durch den Schmuck trägt man Unsichtbares mit sich. Und Schmuck ist auch ein Verbindungsstück zu einem Ereignis, zu einem Lebensabschnitt oder zu einem Übergang im Leben. Das ist eigentlich auch ein Ursprung des Schmucks und hat etwas Traditionelles. Wurde jemand volljährig oder verheiratet, bringt das der Schmuck zum Ausdruck. Für mich ist es weniger das Zeigen gegen aussen, sondern viel mehr eine Bedeutung für sich selbst. Meine Kreationen sind zurückhaltend. Es geht mir nicht darum zu zeigen, wie reich man ist. Meine Schmuckstücke haben etwas, das man erst mit einem zweiten Blick sieht. Das finde ich sehr schön und ist das, was mich am Schmuck wirklich berührt.

Am Anfang, als ich mit dem Erschaffen von Schmuck begonnen habe, machte ich Kollektionen, die ich in Galerien gegeben habe. Irgendwann habe ich umgeschwenkt und gemerkt, dass ich die Stücke selbst verkaufen möchte. Es ist mir wichtig zu wissen, wohin sie kommen und wer sie trägt. So kann ich auf die Individuen eingehen und nach Mass anfertigen. Wenn ich produziere, behalte ich die Person im Sinn und kann immer noch justieren, sodass es am Schluss perfekt passt. Das gibt mir viel und ich merke, dass es mich emotional nährt – nebst dem Fakt, dass es mir meine finanzielle Existenz sichert.

Meine Schmuckstücke haben etwas, das man erst mit einem zweiten Blick sieht.

Das differenziert dich auch von grossen Brands.

Absolut. Dort wird die Ware produziert und die Auswahl zwischen den Modellen ist konkret. Ich hingegen kann von Grund auf alles so angleichen, dass es genau zur tragenden Person passt. Eigentlich bin ich ausgebildete Industriedesignerin. Da geht es oft darum, dass man die richtige Form findet. Es gibt nicht nur eine Proportion. Das ist befreiend, wie ich finde. Ich mache Modelle und Lagerstücke als Basis, die in sich stimmen. Aber wenn es um die Anfertigung geht, bin ich im Austausch mit der tragenden Person.

Simone Gugger - Jales Ohrringe Naturperlen Roségold

©Simone Gugger

Interpretiere ich es richtig, dass du deine Inspiration von den Leuten, die deinen Schmuck kaufen, nimmst?

Die Ursprungsinspiration ist verschieden. Zum einen habe ich einfach Ideen, die ich machen möchte. Im Moment entsteht Vieles aus der bestehenden Kollektion heraus. Dann kommt immer wieder ein Produkt dazu. Derzeit arbeite ich viel mit Ornamenten. Plötzlich habe ich gemerkt, dass sich das Ornament in einem meiner Ringe sehr gut mit den Ohrringen, die ich schon länger habe, verbindet. So habe ich das Ornament des Ringes auf die Fassung der Ohrringe übertragen. So verschmelzen die Kollektionen ineinander. Zum anderen gibt es auch Situationen, in denen ich eine komplett neue Idee habe, die der Start für eine neue Kollektion ist.

Manchmal tragen auch Kundinnen Ideen an mich. Wie zum Beispiel den Verlobungsring, den du trägst. Eine Kundin sagte mir, sie wolle gerne einen Ring mit einem Stein. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt nichts Derartiges in der Kollektion. Daraufhin suchte ich verschiedene Steine zur Auswahl zusammen. Und sie hat einen alten Diamanten ausgelesen und sagte, mache mir einen Ring dazu. So habe ich dieses Stück kreiert und nahm es in meine Kollektion auf. Aus dieser Grundidee hat sich dieses Stück weiterentwickelt.

Simone Gugger - Mazel Altschliff Diamant

©Simone Gugger

Das bedeutet, dass die Produkte eine Entwicklung durchlaufen, bis sie final sind?

Richtig. Bei diesem besagten Ring ging es tatsächlich lange. Die Kundin hatte keinen Termin und hat mir Zeit gelassen. Ich wollte immer einen schlichten Ring, bei dem der Stein zur Geltung kommt, aber auch keinen Banalen. Es brauchte lange, bis ich auf die Idee kam, dass ich die Bearbeitungsart vom Stein auf die Goldfassung übertragen könnte. Plötzlich hat es Klick gemacht. Das war ein sehr schöner Moment, es fühlte sich an, wie verliebt zu sein, extrem beglückend.

Du hast das Wort «Understatement» erwähnt und dass man die Details erst auf den zweiten Blick sieht. Gibt es sonst noch Charakteristiken, die deinen Schmuck ausmachen?

Ich versuche pro Schmuckstück lediglich eine Idee umzusetzen. Ich glaube, meine Schmuckstücke haben eine reduzierte Klarheit. Mein Schmuck wird oft auch poetisch genannt, da es Geschichten gibt, wie dieser entstanden ist. Ich versuche, den Schmuckstücken Namen aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zu geben. Zudem ist mir wichtig, dass mein Schmuck ein Alltagsbegleiter ist. Es sollen keine Stücke sein, die nur zu einer speziellen Gelegenheit getragen werden, sondern dass sie mit einer gewissen Selbstverständlichkeit Teil der Person werden. Ich beispielsweise schenke meinen Schmuckstücken mehr Aufmerksamkeit beim Nichttragen als in der Präsenz.

Es gibt natürlich verschiedene Ausrichtungen. Kürzlich war ich an der Vernissage der ehemaligen Studienbereichsleiterin der Schmuckklasse in Genf. Ihre Arbeit berührt mich tief, ihre Schmuckstücke trägt man ganz bewusst. Und sie sind eindeutig Kunst. Ich für mich merke aber, dass ich den Schmuck einfach dabei haben möchte. Wenn er mir zu präsent ist und ich das Gefühl habe, ich müsse mich nach dem Schmuck richten, dann trage ich ihn nicht.

Mir ist sehr wichtig, dass mein Schmuck ein Alltagsbegleiter ist

Das ist wahr. Dein Schmuck passt zu allem. Ich muss nicht mein Outfit darauf abstimmen, sondern es ergänzt sich immer schön.

Genau, als Trägerin bist du nicht abhängig davon, ob du modetechnisch etwas ausprobierst oder einen Stilwechsel vollziehst. Ich orientiere mich beim Entwerfen meines Schmuckes nicht an der Mode und mache auch keine Saisonkollektionen. Meine Stücke sind zeitlos.

Seit 2024 bin ich seit 20 Jahren selbstständig. Für dieses Ereignis habe ich alte Stücke wieder hervorgeholt und gemerkt, dass ich immer noch Freude an ihnen habe. Mein Stil hat sich nicht komplett verändert und sie passen heute noch in meine Arbeit. Sehr oft trage ich meine Entwürfe auch selbst Probe. Wenn sie mir nach ein, zwei Wochen nicht mehr gefallen, dann verschwinden sie wieder. Sie müssen für mich eine gewisse Relevanz haben, damit ich sie in die Kollektion aufnehme.

Wie bist du überhaupt zum Schmuckdesign gekommen?

Mir war schon mit 15 Jahren klar, dass ich etwas Kreatives machen möchte und an einem Schnuppertag konnte ich Goldschmied*innen über die Schulter schauen, aber mich nicht selbst an einen Arbeitsplatz setzen und versuchen, etwas anzufertigen. Da hatte ich Zweifel, ob ich derart konzentriert, präzise und genau arbeiten kann. Hingegen die Atmosphäre im Dekorationsteam im Globus hat mich auf Anhieb fasziniert, diese Kreativität und Lebendigkeit. Somit habe ich als Dekorateurin begonnen. Parallel wurde mir bei einem Goldschmied ein extra Arbeitsplatz angeboten. Er lehrte mich Schritt für Schritt, wie ich zum Ergebnis meiner Ideen komme. Erst dann merkte ich, dass es mir doch liegt. Also schnupperte ich nochmals bei einer Goldschmiedin. Aber die Goldschmiede-Ateliers, denen ich begegnete, waren sehr traditionell und klassisch, sodass es nicht richtig passte.

Irgendwann bekam ich in einer Ausstellung einen Katalog über zeitgenössischen Schmuck in die Hände gedrückt. Darin waren Künstler, die Ringe aus allen möglichen Materialien gemacht haben. Für mich war das der entscheidende Punkt. Beim klassischen Goldschmieden geht es tendenziell darum, wertvolles Material in eine schöne Form zu bringen. Beim zeitgenössischen Schmuck hingegen geht es mehr um Ideen und Konzepte. Das Material ergibt sich aus dem Konzept heraus. Das war der Moment, bei dem es gefunkt hat und ich wusste, das ist es! Ich habe mich dann für die Schmuckausbildung an der Hochschule für Kunst in Zürich beworben und wurde angenommen.

Simone Gugger - Handwerk der Goldschmiedin

©Simone Gugger

Hattest du nie Zweifel, ob Goldschmiedin der richtige Beruf ist?

Doch. Ich war nie zu hundert Prozent sicher, weil ich mich für verschiedenste Dinge interessiere. Fotografie und Kochen zum Beispiel. Das ist manchmal ein Vor- und Nachteil, wenn du mehrere Interessen hast. Sich zu entscheiden, ist dann schwierig. Ich probierte es einfach mit der Anmeldung an der Hochschule für Gestaltung und glücklicherweise klappte es mit der Aufnahme. Die Ausbildung dauerte fünf Jahre und ich habe sie selbst finanziert. Ich wusste gar nicht, ob ich diese Zeit durchstehe. Ich konnte mich erst richtig dafür entscheiden, als ich mir selbst erlaubt hatte aufzuhören, wenn es finanziell nicht mehr stemmbar wäre.

Im Studium habe ich das konzeptionelle Denken gelernt. Das war die Hauptqualität dieser Ausbildung. Um den Kreis zu schliessen: Erst mit der Selbstständigkeit habe ich realisiert, dass ich meine vielfältigen Interessen einbauen kann. Meinen Schmuck habe ich von Anfang an selbst fotografiert. Mit der Jubiläums-Ausstellung konnte ich meine Dekorationsfähigkeiten ausleben. So habe ich die Freiheit in meinem Alltag, Schwerpunkte zu setzen. Das finde ich eine extreme Bereicherung.

Sprechen wir über das Material. Wie wählst du dieses aus? Hast du zuerst eine Idee, und dann suchst du das Material entsprechend aus? Oder ist es der umgekehrte Weg?

Früher habe ich mehr mit Fundgegenständen und unkonventionellen Materialien gearbeitet. Heute verwende ich tendenziell die klassischen Materialien des Goldschmiedens, die sich aus gutem Grund als Schmuckmaterialien etabliert haben: also Gold und Edelsteine. Es ist kein Zufall, dass Gold das Hauptmaterial ist. Zum einen ist Gold – im Vergleich zu Palladium oder Platin – sehr gut geeignet zum Verarbeiten. Zum anderen ist es aufgrund seiner Trageeigenschaft und Langlebigkeit ideal. Ich möchte Stücke machen, die im Alltag halten und nicht zur Reparatur gebracht werden müssen. Darum sind fragilere oder vergänglichere Materialien in meinem Schaffen herausgefallen. Und so konzentriere ich mich auf Gold und Edelsteine. Jetzt, wo der Goldpreis extrem hoch ist, bin ich gespannt, ob Silber vielleicht wieder etwas populärer wird.

Für Edelsteine habe ich mich lange gar nicht so interessiert, weil das für mich zu fest mit diesem Prestige-Schmuck verbunden war. Beim Entwerfen eines Eherings bin ich auf antike Diamantrosen gestossen, die meine Faszination für Diamanten entfacht haben. Über diesen Weg habe ich auch gemerkt, dass es nicht nur diese Superlativen gibt, die grösser, besser und reiner sind. Den Zugang habe ich über Optik und Ästhetik gefunden. Und die Altschliffe haben auch ganz einen anderen Hintergrund als ein Brilliant. Soll ich diesen Unterschied kurz erklären?

Ja, sehr gerne.

Ein Brillant, ein moderner Diamantschliff, ist optimiert, sodass alles Licht, welches reinfällt, wieder reflektiert wird. Das ist eine optimale Geometrie der Flächen. Traditionsreiche Schmuckmarken beispielsweise werben damit, dass sie bis zu 70% des Diamanten wegschleifen, um zu diesem perfekten Ergebnis zu kommen, damit es dann auch so funkelt. Und natürlich verwenden sie auch nur die reinsten Qualitäten, das Beste des Guten.

Es geht nicht nur um technische Perfektion, sondern es wird eine Lebendigkeit bewahrt.

Beim Altschliff hingegen schaut man den Rohstein an und welche Grundform dieser hat. Dann wird versucht, möglichst viel von diesem Stein zu bewahren. Danach kommt der Schliff. Oft bleibt sogar von der rohen Oberfläche drin haften. Das wirkt auf den ersten Blick, als ob der Stein abgesplittert wäre. Bei diesem Verfahren soll ein Verlust von zu viel Gewicht und Volumen vermieden werden. Dieser Zugang ist mir viel näher. Jeder Stein ist ein Einzelstück. Es werden Steine verarbeitet, die nicht hundertprozentig perfekt sind. Es geht nicht nur um technische Perfektion, sondern es wird eine Lebendigkeit bewahrt.

Ist dieses Verfahren auch nachhaltiger?

Ja. Diese Steine sind sowieso schon vorhanden. Viele Leute haben zum Beispiel alten Schmuck zu Hause, den sie geerbt haben, und wissen gar nicht, was sie damit machen sollen. Wenn die Steine herausgelöst und das Gold eingeschmolzen wird, kommt es auf einen Nischenmarkt und wird weiterverarbeitet.

Ich habe nun einen Weg gefunden, der mich mit recyceltem Gold arbeiten lässt. Zudem fokussiere ich mich auf Zusammenarbeiten mit lokalen Schleifern. Dass ich langlebige Stücke produziere, ist ebenfalls nachhaltig. Und betriebsintern gibt es natürlich auch Elemente, die man ökologisch gestalten kann. Ich bin heute im Frieden.

Ich spüre, dass dir Nachhaltigkeit und die lokale Produktion sehr am Herzen liegen.

Ja. Insbesondere mit Edelsteinen. Zum Beispiel lasse ich meine Edelstein-Linse in der Schweiz schleifen. Mir ist wichtig, dass dieses Handwerk erhalten bleibt. Dazu kommt, dass es ein Schliff ist, der exklusiv für mich hergestellt wird.

Simone Gugger - Ornamentring aus Recyclinggold

©Simone Gugger

Gibt es ein Projekt oder einen Moment, auf den du als Schmuckdesignerin besonders stolz bist?

Ja, vor allem im Zusammenhang mit meiner Jubiläums-Ausstellung. Schon allein der Umstand, dass ich 20 Jahre von diesem Beruf leben kann, macht mich stolz. Auch auf meinen Mut, voll auf diese Karte zu setzen, das Durchhaltevermögen und der Wille zum Dranbleiben. Ich habe auch an vielen Wettbewerben teilgenommen, zum Beispiel an der Blickfang-Messe. Da gewann ich zwei Mal den Preis für den besten Stand, was mich ehrte. Es freut mich sehr, dass es mir gelungen ist, mein eigenes Universum zu schaffen.

...und du hast Erfolg mit dem, was du machst. Es spricht die Leute an.

Absolut. Es finden immer wieder neue Kund*Innen zu mir, obwohl ich nicht in einer Passantenlage bin. Meine Arbeit hat es im Jahr 2002 auf das Plakat für die Ausstellung für Zeitgenössische Kunst im Landesmuseum geschafft. Zudem habe ich Einzelausstellungen in den Galerien in Bern machen können. Das alles waren Meilensteine. Aber nur von Ausstellungen und Galerien konnte ich nicht leben und deshalb entschied ich mich für den eigenständigen Weg.

Schmuck und Mode können auch eine Form von Kunst sein.

Hast du Zukunftspläne, die du mit uns teilen möchtest?

Als ich für meine Jubiläumsausstellung alte Stücke hervorgeholt und das Ganze nochmals auferlebt habe, habe ich gemerkt, dass ich gerne Einzelstücke mache. Etwas experimenteller zu sein, macht mich sehr glücklich. Letztes Jahr wurde ich 50 Jahre alt. Mit diesen Meilensteinen von 50 Jahren Alter und 20 Jahren Selbstständigkeit hatte ich die Idee, einen Ausblick in die nächste Dekade zu machen. Dazu müsste ich mich aus dem Alltag entziehen, weg von diesem Funktionsmodus und der Betriebsführung. Früher ging ich für solche Ideenfindungen ins Ausland. Das wäre sehr schön, wenn ich mich dem hingeben könnte und steht hoch oben auf der Prioritätenliste.

Hast du noch einen Wunsch an die Schweizer*Innen?

Die Schweizer Bevölkerung ist eher traditionell eingestellt. Aufzufallen ist bei uns nicht sehr positiv konnotiert, in anderen Ländern hat man da einen spielerischen Umgang. Ich wünschte mir etwas mehr Mut und Offenheit. Schmuck und Mode können auch eine Form von Kunst sein.

Hier findest du Simone Guggers Designs: Webseite | Instagram

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