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Tragbare Mode und starke Labels

aktualisiert am 30.4.2026
Tragbare Mode und starke Labels
Der Laufmeter Mode-Salon 2026 im Casino Bern hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und zugänglich Schweizer Mode sein kann. the edit. war vor Ort – und hat einen Event erlebt, der als inspirierender Treffpunkt angekündigt wurde und sich als durchdachtes, professionell umgesetztes Format bestätigt hat.

Unser Besuch des Laufmeter Mode-Salons begann nicht im Publikum, sondern Backstage. Bei einer Führung erhielten wir Einblicke in die Vorbereitungen und begegneten ersten Designerinnen direkt an ihren Ständen, bevor die Türen offiziell für das Publikum geöffnet waren. Dieser Blick hinter die Kulissen setzte den Ton für das gesamte Wochenende. Es war persönlich, offen und nahbar.

Was besonders auffiel, war die konsequente Tragbarkeit der gezeigten Kollektionen. Die präsentierten Labels überzeugten nicht nur mit gestalterischer Qualität, sondern vor allem mit Stücken, die ihren Platz im Alltag finden. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die fliessenden Seidenblusen aus der Kollektion «Seide auf Seide» von Fink und Star, die präzise geschnittenen Hosen von J. Grubenmann, die leichten Seiden-Shorts von Le Foulard sowie die modernen Vesten von Nina Yuun.

Tragbare Mode und starke Labels

©Laufmeter / Michèle Büschi

Wir haben auch die zwei Shows am Samstag besucht, die beide von einer offenen und aufmerksamen Stimmung geprägt waren. Das Publikum zeigte sich interessiert und zugänglich. Das Styling der Looks blieb eher klassisch und orientierte sich an der anwesenden Zielgruppe und fügte sich damit stimmig ins Gesamtbild ein. Im Zentrum stand klar die Kleidung selbst und die Tragbarkeit der Looks im Alltag.

Neben den Shows waren es vor allem die Gespräche mit den Designerinnen, die den Mode-Salon besonders gemacht haben. Der direkte Austausch ermöglichte Einblicke in Materialien, Produktionsprozesse und persönliche Geschichten. Besonders spannend war die Begegnung mit Sabine Portenier, die ihr neues Denim-Label «Suburb Denim» vorstellte, welches in Thun produziert wird, und das Gespräch mit den beiden Schwestern Jessica und Alessia Jeker von Linalupa.

Was uns besonders positiv überrascht hat, war die Qualität des Events. Die Auswahl der Labels, die Organisation und die Location haben uns überzeugt.

Der Laufmeter Mode-Salon ist mehr als eine Modenschau. Er ist eine Plattform für tragbare, durchdachte Mode und für den direkten Austausch zwischen Designerinnen und Publikum. Ein Event, den man besuchen sollte – besonders dann, wenn man Schweizer Mode nicht nur sehen, sondern wirklich verstehen möchte.

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